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Hund und Kind - na, aber sicher!

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Fünf Basics, um Angst abzubauen und Sicherheit zu bieten – für Hund und Kind

Waldems-Esch, 01.02.12016 Guck mal, Mama, ein Hund! Darf ich den mal streicheln?“ Hunde gehören zur Lebensumwelt von Kindern und üben allgemein eine große Faszination aus. Für den richtigen Umgang mit dem Hund in der Familie bietet der DHVE Hundeführerschein eine gute Basis.

Der Kontakt mit Haustieren in der Kindheit bedeutet nicht nur Spaß und emotionale Geborgenheit für Kinder, sondern ist ein wesentlicher Faktor in der Entwicklung von sozialer und emotionaler Intelligenz und körperlicher Gesundheit. Damit diese Wirkungen eintreten, müssen Eltern jedoch darauf achten, dass Hund und Kind lernen, miteinander umzugehen. Ein großer Teil der dokumentierten Beißunfälle mit Hunden steht im Zusammenhang mit Kindern. Kinder sind in ihren Reaktionen unberechenbarer als Erwachsene, was oft zu Missverständnissen zwischen Hund und Kind führt.

  • Nehmen Sie deshalb Ihren Hund an die Leine, wenn Ihnen Kinder entgegenkommen. Möchten fremde Kinder den Hund streicheln, muss das erst mit Ihnen als Besitzer abgesprochen werden und Sie sollten darauf achten, wann es dem Hund zu viel wird. Hat ihr Hund keine Erfahrung mit Kindern, zwingen Sie ihn nicht, sich streicheln zu lassen.
  • Es dient der Sicherheit aller, Kindern zu zeigen, wie Hunde kommunizieren und sie anzuleiten, wie Hunde lernen. Kinder können dieses Lernen freudvoll mit positiver Bestärkung zu lenken, anstatt die Gefahr einer Konfrontation einzugehen - Hunde sind im Zweifel stärker als das Kind.
  • Rauf- und Zerrspiele sollten ebenso wie Rennspiele tabu sein, die Verletzungsgefahr ist dabei zu groß. Kinder können angeleitet werden, dem Hund kleine Tricks beizubringen oder Suchspiele zu machen. Kinderspielplätze sind dagegen für Hunde tabu. Des Hundes Essen und seine Essenszeit gehört dem Hund, und Kinder (ebenso wie Erwachsene) sollten den Hund in Ruhe fressen lassen.
  • Ob das Kind den Hund spazieren führen darf, ist eine schwierige Ermessensfrage und sehr von Hund und Kind abhängig. Kinder können mit dem Hund spazieren gehen, sobald sie in der Lage sind, den Hund zu kontrollieren. Das ist meistens nicht vom Alter des Kindes abhängig, sondern von dessen Entwicklungsstand, dem Erziehungsstand des Hundes und anderen Faktoren.

Viele Hundeschulen bieten Kurse für Kinder und ihre Hunde an. Dort lernen beide am besten, was erlaubt ist und wie man miteinander am meisten Spaß hat. Einige Hundeschulen kommen auch mit ihren Teams in Schulen und Kindergärten, um dort Kurse oder Projekttage zum Thema Hunde und Kinder durchzuführen. Die Tellington TTouches als Form der achtsamen Berührung sind eine ideale vetrauensbildende Grundlage für ängstliche Hunde und Kinder. Der DHVE Hundeführerschein bietet interessierten Hundefreunden eine ideale Grundlage für den richtigen Umgang mit dem Familienhund. Wichtige Inhalte rund um die Haltung, das Training und die Gesundheit von Hunden im sind im Hundeführerschein fundiert und übersichtlich zusammengetragen. Die Lehrinhalte erscheinen in diesem Frühjahr als Buch, spielerisch und effektiv kann man sich das theoretische Wissen auch über die Lernkarten-App von Mobivention zum DHVE-Hundeführerschein (im Appstore erhältlich) aneignen.

Quelle: Buch "Der Hundeführerschein des DHVE“

Bild: Die Tellington TTouches als Form der achtsamen Berührung sind eine ideale vetrauensbildende Grundlage für ängstliche Hunde und Kinder.

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